Inhaltsverzeichnis
1. Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE): die Krankheit des Jahrhunderts
2. Welche Risikofaktoren gibt es?

Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE): die Krankheit des Jahrhunderts
Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) sind Erkrankungen der Gelenke, Muskeln und Sehnen, deren Entstehung auf die berufliche Tätigkeit zurückzuführen sein kann. Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Sehnenentzündungen, Karpaltunnelsyndrom … Diese Bezeichnungen kommen Ihnen vielleicht bekannt vor: Es handelt sich jedenfalls um die am häufigsten auftretenden MSE. Muskel-Skelett-Erkrankungen sind in mehreren europäischen Ländern die häufigste Berufskrankheit. 15 % der Frauen und 11 % der Männer im Alter von 20 bis 59 Jahren leiden an mindestens einer der häufigsten Muskel-Skelett-Erkrankungen der oberen Extremitäten. In Frankreich gibt es jedes Jahr mehr als 46.000 neue Fälle, für die eine Entschädigung gezahlt wird, und bei 50 % davon bleiben irreversible Folgeschäden zurück.
Was sind die Risikofaktoren?
Es konnten mehrere Ursachen identifiziert werden, die das Auftreten von Muskel-Skelett-Erkrankungen begünstigen: eine schlechte Gestaltung des Arbeitsplatzes, eine falsche Bedienung von Tastatur und Maus, Stress, Müdigkeit oder die Art der auszuführenden Aufgaben. Auch der Geräuschpegel, die Beleuchtung und die Temperatur am Arbeitsplatz sind Risikofaktoren, die es zu berücksichtigen gilt. Durch Maßnahmen zur Beeinflussung dieser verschiedenen Faktoren lässt sich das Risiko für das Auftreten von Muskel-Skelett-Erkrankungen verringern. Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber „Ergonomie im Büro: Welche Hilfsmittel helfen, Muskel-Skelett-Erkrankungen zu vermeiden?“
Weiterführende Informationen
Neben einer guten Gestaltung des Arbeitsplatzes tragen auch Dehn- und Aufwärmübungen zur Vorbeugung von Muskel-Skelett-Erkrankungen bei, die ganz einfach am Arbeitsplatz durchgeführt werden können. Entdecken Sie in unserem Ratgeber 7 tägliche Übungen zur Vorbeugung von Muskel-Skelett-Erkrankungen.
Quellen:
Abbildung: ©Azergo 2015