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Welche ergonomischen Einstellungen sollten Sie für Ihren Bildschirm vornehmen?

Inhaltsverzeichnis

1. Warum muss ich meinen Bildschirm einstellen?

2. Meinen Bildschirm in 5 Schritten einstellen:

3. Welche Ausrüstung benötige ich?

Die Mehrheit der Mitarbeiter eines Unternehmens erledigt ihre täglichen Aufgaben am Computer, doch die meisten vernachlässigen häufig die Einstellungen ihres Bildschirms. In Frankreich machen Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) fast 85 % der Berufskrankheiten aus, und 5 % davon stehen im Zusammenhang mit der Arbeit am Bildschirm. Hier sind in einigen wichtigen Punkten unsere Tipps, wie Sie Ihren Bildschirm richtig einstellen und so Ihre Körperhaltung bei der Arbeit am Computer verbessern können.

Warum muss ich meinen Bildschirm einstellen?

Ein falsch eingestellter Bildschirm kann eine der Hauptursachen für Nacken- und Rückenschmerzen sein. Abgesehen von der Augenbelastung und dem damit verbundenen Stress führt diese Nachlässigkeit vor allem zu Muskelschmerzen: Nacken, Schultern, Lendenwirbelsäule … Diese überbeanspruchten und strapazierten Bereiche können Ihren Arbeitsalltag schnell zur Qual machen. Um Risiken vorzubeugen oder bestehende Schmerzen zu lindern, ist es unerlässlich, die gesamte Gestaltung des Arbeitsplatzes zu überdenken.

Nicht nur der Bildschirm ist für die Schmerzen verantwortlich, die bei der Arbeit am Computer auftreten. Auch die falsche Nutzung anderer Zubehörteile wie Tastatur und Maus oder der Umgang mit Dokumenten kann Stress verursachen und das Auftreten von Muskel-Skelett-Erkrankungen begünstigen.

Meinen Bildschirm in 5 Schritten einstellen:

Mit ein paar ganz einfachen Einstellungen können Sie Ihre Körperhaltung vor dem Bildschirm verbessern:

1/ POSITIONIERUNG

Der Bildschirm sollte vor allem direkt vor Ihnen stehen und nicht schräg positioniert sein, um eine Überlastung der Hals- und Lendenwirbelsäule zu vermeiden. Neigen Sie den Bildschirm außerdem leicht nach hinten (je nach Ihrer Sehstärke, beispielsweise etwas stärker bei Gleitsichtgläsern).

2/ HÖHE

Die Höheneinstellung ist ein wesentlicher Faktor zur Vorbeugung von Muskel-Skelett-Erkrankungen und Augenbelastung im Zusammenhang mit der Arbeit am Computer. Entscheiden Sie sich vorzugsweise für die Installation eines Monitorarms, mit dem Sie Ihren Bildschirm schnell und einfach sowohl in der Höhe als auch in der Tiefe verstellen können.

Um die optimale Höhe Ihres Bildschirms zu ermitteln, setzen Sie sich in Ihren Sessel, lehnen Sie sich mit dem Rücken an die Rückenlehne, halten Sie den Kopf gerade und schauen Sie direkt auf den Bildschirm vor sich. Die Oberkante des Bildschirms sollte sich dabei auf Augenhöhe befinden. So befindet sich der angezeigte Inhalt in einem Abwärtswinkel von etwa 15 %, was Ihrem visuellen Komfortbereich entspricht.

3/ ENTFERNUNG

Auch der Abstand zum Bildschirm ist ein Faktor, der bei der Vorbeugung von Muskel-Skelett-Erkrankungen berücksichtigt werden muss. Wenn Sie einen ganzen Tag lang zu nah oder zu weit entfernt vor einem Bildschirm sitzen, werden Ihre Augen stark beansprucht, was die Anzeichen von Augenmüdigkeit verstärkt: Kopfschmerzen, trockene Augen, gereizte Augen usw. Achten Sie daher darauf, Ihren Bildschirm in einem Abstand von etwa 50–60 cm zu Ihren Augen einzustellen, was in etwa der Entfernung Ihrer vor sich ausgestreckten Arme entspricht.

4/ UMWELT

Das Arbeitsumfeld ist ein weiterer Faktor, der mit dem Auftreten von Muskel-Skelett-Erkrankungen bei Mitarbeitern in Zusammenhang stehen kann. Ein zu dunkles oder zu hell beleuchtetes Büro verstärkt nämlich die Symptome der Augenermüdung. Um unter gesunden Bedingungen arbeiten zu können, achten Sie auf eine gute Raumbeleuchtung und vermeiden Sie Reflexionen auf dem Bildschirm. Befindet sich Ihr Schreibtisch beispielsweise in der Nähe eines Fensters, stellen Sie Ihren Bildschirm weder im Gegenlicht noch direkt vor dem Fenster auf.

5/ KONTRAST

Zu guter Letzt sollten Sie die Einstellungen für Kontrast und Helligkeit Ihres Bildschirms nicht außer Acht lassen. Passen Sie diese Einstellungen an die Beleuchtung Ihres Büros an und zögern Sie nicht, sie bei Veränderungen des Umgebungslichts – sei es natürliches oder künstliches Licht – anzupassen.

Welche Ausrüstung brauche ich?

Der Monitorarm wird an Ihrem Schreibtisch befestigt und ermöglicht die Höhenverstellung sowie in manchen Fällen auch die Tiefenverstellung Ihres Monitors. Das System lässt sich schnell und einfach installieren, eignet sich für den Einsatz mit zwei Monitoren und kann durch weiteres Zubehör wie eine Telefonablage oder eine Laptop-Halterung ergänzt werden.

Wenn Sie normalerweise direkt an Ihrem Laptop arbeiten, gibt es andere Lösungen, wie zum Beispiel einen Laptopständer, mit dem Sie den Computer höher stellen können, um eine angenehme Lesehöhe zu erreichen. Die Verwendung einer separaten Tastatur wird in diesem Fall dringend empfohlen.

Zusätzlich zum Monitorarm kann Ihr Arbeitsplatz auch mit weiterem ergonomischem Zubehör ausgestattet werden, das Ihren Komfort verbessert und Beschwerden in den beanspruchten Körperbereichen vorbeugt. Die Dokumentenablage trägt dazu bei, Verspannungen im Nackenbereich beim Notieren oder beim Lesen von Unterlagen zu verringern. Die Verwendung einer vertikalen Maus oder eines zentralen Zeigegeräts sorgt ebenfalls für mehr Arbeitskomfort und beugt Schmerzen im Handgelenk, in der Schulter und im Nacken vor bzw. lindert diese.

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